Wenn Bewohnerinnen und Bewohner sich verändern

Workshop zum Umgang mit Demenz im Arbeitsalltag von Wohnanlagen

Für Teams in Seniorenresidenzen, betreuten Wohnanlagen und vergleichbaren Einrichtungen.

 

Praxisnahe Workshops in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen - unter anderem zu folgenden Themen:

  • Demenz und Verhaltensveränderungen
  • Medikation und Auswirkungen
  • schwierige Situationen im Pflege- und Betreuungsalltag

Situationen, die in vielen Einrichtungen auftreten

Auch in Wohnanlagen, in denen ältere Menschen weitgehend selbstständig leben, entstehen im Alltag immer häufiger Situationen, die Teams vor besondere Herausforderungen stellen.

 

Eine typische Situation aus dem Alltag:

 

Eine Bewohnerin kommt am Nachmittag zur Rezeption und fragt nach ihrer Tochter.
Sie wirkt zunehmend besorgt, weil diese „noch gar nicht da gewesen“ sei.

 

Tatsächlich hatte die Tochter ihre Mutter bereits mehrere Stunden besucht.
Die Begegnung ist jedoch im Kurzzeitgedächtnis der Bewohnerin nicht mehr präsent.

 

Für Mitarbeitende entsteht in solchen Momenten eine schwierige Situation:
Wie kann man die Bewohnerin beruhigen, ohne sie zu korrigieren oder zu beschämen – und ohne dass sich Gefühle von Verlassenheit oder Verlassensein weiter verstärken?

 

Solche Situationen gehören für viele Teams zum Alltag.
Oft fehlt dabei nicht Empathie oder Engagement – sondern eine fachliche Einordnung und gemeinsame Orientierung im Team.

 

Der Workshop setzt genau an diesem Punkt an.
Er hilft Mitarbeitenden, solche Situationen besser zu verstehen und im Alltag sicherer damit umzugehen.

Inhalt des Workshops und Nutzen für Teams und Einrichtungen

Der Workshop verbindet fachliche Einordnung mit dem Erfahrungsaustausch innerhalb des Teams.

 

Die meisten Teams verfügen bereits über viel Erfahrung im Umgang mit älteren Menschen. Der Workshop greift diese Erfahrung auf und ergänzt sie durch fachliche Einordnung sowie konkrete Handlungsoptionen für den Alltag.

 

Ausgangspunkt sind Situationen aus dem Arbeitsalltag der Einrichtung. Auf dieser Grundlage werden typische Muster demenzieller Veränderungen verständlich gemacht und gemeinsam Möglichkeiten für einen sicheren Umgang entwickelt.

 

Im Workshop geht es deshalb nicht nur um Wissen, sondern auch um Reflexion und praktische Handlungsoptionen.

Teilnehmende erhalten unter anderem Orientierung dabei,

  • typische Muster demenzieller Veränderungen besser zu erkennen und einzuordnen
  • Verhaltensänderungen fachlich zu verstehen statt nur spontan zu reagieren
  • Auswirkungen von Medikamenten auf Verhalten und Belastung zu erkennen
  • mit Unruhe, Angst oder Hinlauftendenzen strukturierter umzugehen
  • belastende Situationen im Team professionell zu besprechen

Ziel ist eine größere Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen im Alltag der Einrichtung.

Diskreter und professioneller Umgang mit einem sensiblen Thema

Gerade in Wohnanlagen und Seniorenresidenzen ist der Umgang mit kognitiven Veränderungen ein sensibles Thema.

 

Der Workshop verfolgt deshalb einen klar professionellen Ansatz:

  • keine Dramatisierung
  • keine Pathologisierung von Bewohnerinnen und Bewohnern
  • keine Schuldzuweisungen gegenüber Mitarbeitenden oder Einrichtungen

Im Mittelpunkt steht eine fachliche Einordnung von Situationen, damit Teams angemessen und diskret handeln können.

Organisatorischer Rahmen

Mögliche Formate:

  • Inhouse-Schulung in Ihrer Einrichtung
  • Dauer: etwa 2–3 Stunden oder Halbtagesseminar
  • geeignet für Pflege-, Betreuungs- und Serviceteams
  • auch für Leitungskräfte sinnvoll

Inhalte, Umfang und Termin werden im Vorfeld gemeinsam abgestimmt.

 

Der Workshop ist ausdrücklich auf den praktischen Arbeitsalltag von Teams ausgerichtet und benötigt keine pflegefachliche Vorqualifikation der Teilnehmenden.

Zur Person

Mag. phil. Arne Behr
Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit psychischen Belastungen, Krisensituationen und dem Umgang mit kognitiven Veränderungen im Alter.

 

Neben meiner therapeutischen Tätigkeit arbeite ich ehrenamtlich mit einer Seniorenresidenz zusammen und führe dort Workshops für Mitarbeitende zu Themen wie Demenz und Suizidprävention durch.

 

Meine Perspektive verbindet medizinisch-psychologische Einordnung mit einer systemischen Betrachtung von Teamdynamiken, Rollen und organisationalen Anforderungen.

 

Ziel meiner Arbeit ist es, Mitarbeitenden Orientierung im Umgang mit belastenden Situationen zu geben und professionelle Handlungssicherheit im Alltag zu stärken.

Anfrage zum Workshop

Wenn Sie prüfen möchten, ob ein Workshop für Ihr Team sinnvoll sein könnte, nehmen Sie gerne Kontakt auf.

 

In einem kurzen unverbindlichen Gespräch klären wir:

  • den Bedarf Ihrer Einrichtung
  • mögliche Inhalte des Workshops
  • organisatorische Rahmenbedingungen

Disclaimer

Der angebotene Workshop ist eine praxisorientierte Fortbildung für Mitarbeitende in Einrichtungen des betreuten Wohnens und vergleichbaren Wohnformen.

 

Er dient der fachlichen Einordnung von Situationen im Arbeitsalltag und der Reflexion des professionellen Umgangs mit psychischer Belastung und kognitiven Veränderungen.

 

Es handelt sich nicht um eine medizinische Fortbildung im Sinne ärztlicher oder pflegerischer Weiterbildungssysteme und es werden keine Fortbildungspunkte vergeben.

 

Der Workshop ersetzt keine medizinische Diagnostik, Behandlung oder pflegerische Fachausbildung.

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