Psychotherapie in Hamburg mit Arne Behr – Über mich

Über mich

Psychotherapeutische Begleitung bei anhaltender innerer Belastung, beruflicher Verantwortung und familiären Grenzsituationen.

Lächelnder Mann mit kurz geschnittenem, grauem Haar und weißem Hemd, gestützt auf die Hand.

Mein Name ist Arne Behr. Ich arbeite als Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis in Hamburg.

 

Meine Diagnostik und Behandlungsplanung orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behandlungsleitlinien. Dabei arbeite ich systemisch-integrativ: Je nach Beschwerdebild, Therapieziel und Behandlungsverlauf verbinde ich systemische, verhaltenstherapeutische und hypnosystemische Interventionen zu einem individuell abgestimmten Behandlungskonzept.

 

Als Selbstzahlerpraxis ist die Behandlung nicht an ein vorab bewilligtes Richtlinienverfahren oder starre Therapiekontingente der gesetzlichen Krankenversicherung gebunden. Dadurch können Methoden im Verlauf fachlich begründet kombiniert, verändert und neu gewichtet werden.

Ergänzend bringe ich 27 Jahre Berufserfahrung mit, darunter Tätigkeiten in leitenden Funktionen und zehn Jahre Selbstständigkeit. Hinzu kommen persönliche Erfahrungen in Pflege- und Sterbeprozessen. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen meinen Blick auf Menschen, die nach außen funktionieren und innerlich zunehmend unter Druck geraten.

Fachlich strukturiert, methodisch flexibel und mit einem realistischen Verständnis für berufliche, persönliche und familiäre Belastungen.

Psychotherapie bei psychischen Beschwerden

Ich begleite Erwachsene bei anhaltender Erschöpfung, Ängsten, depressiven Beschwerden, Schlafstörungen und psychischen Reaktionen auf belastende Lebensereignisse. 

 

Grundlage sind eine strukturierte Anamnese, eine differenzierte diagnostische Einordnung und ein individuell abgestimmtes therapeutisches Vorgehen.

Unternehmer:innen, Selbstständige und Führungskräfte

Psychische Belastungen von Unternehmer:innen und Führungskräften können private wie berufliche Ursachen haben. Wenn Verantwortung, Entscheidungsdruck, Rollen- oder Wertekonflikte Teil der Belastung sind, beziehe ich diesen beruflichen Kontext in die therapeutische Einordnung ein.

 

Durch meine eigene langjährige Erfahrung in Führung und Selbstständigkeit müssen mir die damit verbundenen beruflichen Realitäten nicht erst grundsätzlich erklärt werden.

Angehörige von Menschen mit Demenz

Erkrankungen, die mit einer Demenz einhergehen, verändern häufig auch das Leben der Angehörigen grundlegend. Angehörige erleben häufig Überforderung, Schuldgefühle, familiäre Konflikte, Trauer und schwierige Entscheidungen. 

 

Eigene Pflegeerfahrung, fachliche Fortbildungen und Workshops zu Demenz sowie meine ehrenamtliche Tätigkeit in einer Seniorenresidenz bilden hierfür eine zusätzliche fachliche und persönliche Grundlage.

Was meine therapeutische Arbeit prägt

Ich arbeite systemisch-integrativ und verbinde systemische und ressourcenorientierte Ansätze mit verhaltenstherapeutischen, hypnosystemischen und ACT-basierten Methoden.

 

Psychische Beschwerden betrachte ich nicht isoliert. Berücksichtigt werden die aktuelle Lebenssituation, biografische Erfahrungen, Beziehungsmuster, mögliche körperliche oder medikamentöse Einflussfaktoren und Bedingungen, die Beschwerden ausgelöst haben oder aufrechterhalten.

 

Entscheidend ist nicht die Anwendung einer einzelnen Methode, sondern ihre fachlich begründete Auswahl. Die Behandlung orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den für das jeweilige Beschwerdebild relevanten Behandlungsleitlinien.

Berufserfahrung, Führung und Selbständigkeit

Vor meiner psychotherapeutischen Tätigkeit war ich 27 Jahre in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft tätig, darunter in leitenden Funktionen und zehn Jahre selbstständig mit eigener Agentur.

 

Entscheidungsdruck, Personalverantwortung, wirtschaftliche Interessen, organisationale Zwänge und die Ambivalenzen von Führungsentscheidungen kenne ich deshalb aus eigener beruflicher Erfahrung.

 

Das bedeutet nicht, dass psychische Beschwerden von Unternehmer:innen oder Führungskräften automatisch beruflich bedingt sind. Wenn berufliche Rolle, Verantwortung, Loyalitäts- oder Wertekonflikte jedoch Teil der Belastung sind, können diese Zusammenhänge in die therapeutische Einordnung einbezogen werden, ohne die berufliche Realität erst grundsätzlich erklären zu müssen.

Pflege, Demenz und persönliche Grenzerfahrungen

Die mehrjährige Begleitung und Pflege meiner Eltern sowie die Erfahrung von Krankheit, Sterben und Abschied haben meinen Blick auf psychische Belastung, Verantwortung und familiäre Bindungen geprägt.

 

Hinzu kommen meine ehrenamtliche Tätigkeit in einer Seniorenresidenz sowie Workshops zu Demenz, psychischen Belastungen und Suizidprävention im Alter.

 

Diese Erfahrungen ergänzen meine fachliche Arbeit um ein persönliches Verständnis für Angehörige, die zwischen der Fürsorge für andere, eigener Erschöpfung, Schuldgefühlen und der Verantwortung für das eigene Leben stehen.

Akademische und therapeutische Qualifikationen
  • Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Logik
  • Heilpraktiker für Psychotherapie, Erlaubnis erteilt durch das Gesundheitsamt Hamburg
  • Zertifizierung in Hypnosetherapie nach Milton H. Erickson
  • Weiterbildung in Biopsychologie an der Universität Hamburg
  • Fortbildung im Zürcher Ressourcen Modell bei Dr. Maja Storch
  • Fortlaufende Fortbildungen im klinisch-psychiatrischen Kontext an den Blomenburg-Kliniken
  • Fortbildungen bei Frauke Niehues, Kompetenzentwicklung, u.A. zu Persönlichkeitsstörungen bei Prof. Rainer Sachse
Vortrags- und Lehrtätigkeit

Neben meiner psychotherapeutischen Arbeit führe ich Workshops für Mitarbeitende in Pflege- und Wohneinrichtungen durch. Thematische Schwerpunkte sind:

  • Umgang mit Demenz im pflegerischen Alltag
  • psychische Belastungen und Konflikte im Pflegekontext
  • Suizidprävention im Alter

Diskretion und ein geschützter therapeutischer Rahmen

Psychische Belastungen sind häufig mit Scham, Selbstzweifeln oder der Sorge vor Bewertung verbunden. Das gilt für Menschen mit psychischen Beschwerden ebenso wie für Personen in verantwortlichen Positionen oder Angehörige, die ihre eigenen Grenzen als persönliches Versagen bewerten.

 

Der therapeutische Rahmen bietet einen vertraulichen Raum, in dem auch widersprüchliche Gefühle, Überforderung, Ärger, Schuldgefühle oder Zweifel ausgesprochen werden können.

 

Therapie bedeutet dabei nicht, Schwäche zu demonstrieren. Sie schafft die Möglichkeit, innere Prozesse ohne Rollenanforderungen und Rechtfertigungsdruck differenziert wahrzunehmen und zu verändern.

Erstgespräch vereinbaren

Das kostenfreie Erstgespräch dauert 30 Minuten. Wir klären Ihre aktuelle Situation und besprechen, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Die Terminvereinbarung erfolgt über Doctolib

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.